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Tipps & Empfehlungen

Buchempfehlungen Vanlife & Co

Gerade jetzt wo das Thema Reisen ferner denn je erscheint, kann man schon einen Lagerkoller bekommen. Aktivitäten und Outdoorvergnügen beschränken sich auf ein Minimum, hier mal ein Spaziergang, da mal ein kleiner Ausflug mit dem Van zum entferntesten Baumarkt am anderen Ende der Stadt, damit das Auto auch mal wieder bewegt wird. Das ist doch alles nicht das Wahre! Buchempfehlungen Vanlife kommen da grade recht!

Doch Vanlife und Quarantäne haben auch Gemeinsamkeiten. Was? Das kann doch nicht sein! Doch, wir waren Anfang des Jahres noch 3 Wochen mit unserem T5 im Urlaub, saßen da auch 24/7 auf ein paar qm aufeinander, aber freiwillig und ganz bewusst und wir haben es sogar genossen! Wir finden im Nachhinein die beste Übung auf die Quarantäne-Zeit in unserer kleinen Bude! Wer Vanlife als Paar kann – der kann auch Quarantäne (ist so eine Vermutung).

Buchempfehlungen Vanlife: T5 mit Dachbox
Da steht er hinter der Hecke und wartet

Aber natürlich vermissen wir die Abwechslung und die ganz normalen Freiheiten die, man sonst so genießt. Die ersten Sonnenstrahlen und Ausgangsbeschränkung kamen fast zeitgleich, jeder freute sich schon, dass die Saison bald los geht, wenigstens ein Wochenendausflug, der einen für 2 Tage aus dieser neuen Alltagssuppe rausholt.

Wir hatten für 2020 unser Sabbatical geplant, waren eine Woche vor der Quarantäne kurz vorm Absegnen unserer 3-monatigen Auszeit von der Arbeit. Keiner konnte ahnen was uns in Deutschland und auf der ganzen Erde da noch blüht. Ans Sabbatical ist momentan noch nicht zu denken, aber verschoben ist nicht aufgehoben – ganz im Gegenteil, findet ihr nicht auch dass diese Zeit mit einem was macht? Dass in Zeiten des nicht dürfen das Wollen sich weiterentwickelt? Wenn kurz- und mittelfristige Pläne einem gestrichen werden, man sich in die fernen, langfristigen Ziele vertieft? So als Lichtblick am Ende des Tunnels.

Buchempfehlungen Vanlife: Sich auf eine Reise begeben – wenn auch nur gedanklich

Wenn wir momentan schon keine Reise planen können, dann lass ich mich doch gerne auf eine große Abenteuerreise mit entführen! Die Bücher von Michaela Schmitt von Hippie Trail haben mich nun in dieser Zeit begleitet, sie lassen sich so leichtfüßig lesen, man springt einfach rein in den Bus und fährt mit – mit allen Ängsten und Sorgen die einem begleiten, wenn man sein routiniertes Leben verlässt. Hippie Trail ist nur der Anfang, was als Paar startet geht in “Ausreißer” weiter als Familienabenteuer. Danke fürs mitnehmen, bei euch bin ich gern Anhalter!

Und “immer links der Atlantik”, dieses schön aufbereitete Buch, habe ich geschenkt bekommen, erzählt ebenso die Reise einer jungen Familie mit ihrem Bulli durch Europa.

Hippie Trail von Michaela Schmitt

Ausreißer von Michaela Schmitt

Immer links der Atlantik von Marcus Haid


Buchempfehlungen Finanzen: Wir sind gerade so minimalistisch unterwegs…

Die Quarantäne-Zeit hat ja schon was echt sparsames an sich! Man kann die Kohle gar nicht so locker-leicht aus dem Fenster raushauen wie sonst. Keine Restaurants, keine teure Cafete, keine vielen Cappuccinis in der Arbeit – gestrichen. Kneipen, Konzerte und Clubs, dicht. Die Stimmung für Anschaffungen und Investitionen ist grad auch nicht so.

Na, also wir haben uns das nicht jetzt erst angewohnt – wir lieben es so zu leben – Minimalismus und Vanlife passt auch für uns wunderbar zusammen. Das muss nicht bedeuten dass man knausrig wird, man hat nur andere Prioritäten. Wir nehmen gern unser gekochtes Essen mit auf die Arbeit, haben keine Shopping Anfälle weil die Mode uns dies der jenes vorgibt. Und unser Ausgeh-Verhalten ist auch eher übersichtlich.

Und beim alltäglichen Kochen zu Hause kann man sogar seinen Fokus auf einfache und kostengünstige Gerichte lenken. Toll!

Hat jetzt kochen so viel mit Finanzen zu tun? Ich finde schon. Generell hat Selbermachen immer den Vorteil dass man sich einiges spart. Und selbstgemacht habe ich in der Zeit einiges – sogar viel was ich am Ende auch nicht brauche, haha.

Wir geben eben unser Geld lieber für Aktivitäten aus, für unser Auto, Urlaube und Erlebnisse. Und es fühlt sich gut an – auch in Krisenzeiten – dass man nen Puffer hat und einem das Kartenhaus schon nicht so schnell zusammenfällt.

Bücher die mir den Einstieg zum Thema Finanzen vereinfacht haben, weil sie so schön einfach geschrieben sind – und keinesfalls in Wirtschafts-Fachjargon – sind unter anderen von Madame Moneypenny und Daniel Korth. Ich war schon immer ein sparsamer Mensch, aber was man in der heutigen Zeit mit seinem Geld anstellt damit es nicht weniger wird … da fing ich vor zwei Jahren bei 0 an. Auch sehr empfehlenswert zu dem Thema ist die Website von Oliver von den Frugalisten: Frugalisten. Reicher leben.

Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen von Natascha Wegelin

Jetzt rocke ich meine Finanzen selbst von Daniel Korth

Soundtrack für Vermögenswerte von Daniel Korth


Buchempfehlungen Arbeiten: Homeoffice & Kurzarbeit – eine Lernreise für sich

Ich will nichts schön reden und bitte nicht falsch verstehen. Viele verlieren momentan ihren Job und leben in unsicheren Zeiten, haben vielleicht Existenzängste und wissen nicht wie es weitergehen soll. Die Zeiten sind hart, das sind sie für jeden von uns – ich denke nur für den einen mehr und für den anderen weniger.

Wir arbeiten beide in keinem systemrelevanten Job, haben keine Kinder welche zu Hause neben dem Job zu betreuen sind – wir gehören zu den Gepriesenen die am Tag X einfach ihren Laptop eingepackt haben und von zu Hause aus arbeiten können.

Ich bin seit zwei Monaten in Kurzarbeit und habe einfach mal mehr Zeit für mich und meinen Kram.

Ich lasse das alles auf mich wirken – bin auch dankbar für die Erfahrung wie es sich anfühlt mal 4, 5 oder 6 Stunden pro Tag zu arbeiten. Dass man im Job auch seine gewohnten Routinen verlässt und sich neu organisiert. Was ist eigentlich meine produktive Zeit am Stück? Wieviel Pause tut mir gut? Was stelle ich mit meiner freien Zeit an, die nicht nur aus ein paar Stunden Feierabend besteht? Ein spannendes Experiment.

Bücher in die ich die letzten Wochen gern mal wieder rein geschmökert habe, weil sie mich an das JETZIGE gerade so erinnern. Der Klassiker unter den Büchern ist wohl die 4-Stunden Woche, von Timothy Ferrys. Das Buch zeigt Wege wie man sich auch im Angestellten-Verhältnis Schritt-für-Schritt aus dem gewohnten System rausnimmt und sich so mehr Flexibilität und Mobilität verschafft.

Die 4-Stunden-Woche

Zeit ist kein guter Indikator für Produktivität, und der 8-Stunden-Tag ist nur eine antiquierte gesellschaftliche Konvention unserer Vorfahren aus der Zeit der Industrialisierung.

Timothy Ferris – die 4-Stunden-Woche – zitiert aus Blinkist

Gleiche Thematik – nur aus Unternehmenssicht – geht es weiter mit der 5-Stunden-Revolution. Das Buch gibt die Erfahrungen eines Unternehmens wieder dass sich dazu entschlossenen hat in 5-Stunden die selben Ergebnisse zu erzielen als in 8-Stunden . Die Produktivität und Gehälter bleiben somit gleich auf.

Die 5-Stunden-Revolution

Erstens besteht unsere Leistung heute vielerorts nur aus der Arbeitszeit, die wir tatsächlich produktiv nutzen. Den Rest füllen wir mit Mikropausen: Kaffee, Kippe, Klo, Schwatzen, Facebook checken, Urlaub buchen.

Zweitens können dank Digitalisierung immer mehr Menschen ihre Arbeit auch von unterwegs oder zu Hause aus erledigen. Warum also ist die Präsenzkultur so fest verankert?

Lasse Rheingans – die 5-Stunden-Revolution – zitiert aus Blinkist

In Zeiten von Mobile Office und Kurzarbeit kommt man nicht drum rum, sich selbst und im Team neu zu organisieren. Ich empfinde die gezielten Absprachen und Abstimmungen im Wechsel zum freien Machen und Arbeiten eine Bereicherung des Arbeitsalltages. In der Kurzarbeit konzentriert man sich ganz automatisch auf das Wesentliche.

Der 2-Stunden-Chef

Die Kotrolle abgeben: Das hören deutsche Chefs nicht gern. Viele mögen das Gefühl, gebraucht zu werden und sich durchzusetzen.

Nur so können Mitarbeiter innovativ arbeiten, und nicht bloß nach Vorschrift. Wenn jeder Schritt vorgegeben und kontrolliert wird, entsteht nichts Neues.

Insa Klasing – der 2-Stunden-Chef – zitiert aus Blinkist

Wie geht nur alles weiter? Lichtblicke, Ziele & Pläne

Und zum Schluss widme ich mich doch wieder gerne dem Licht am Ende des Tunnels. Auch wenn für viele Vanlifer und Campervan-Besitzer ein saftiger Strich durch die Reiseplanung gemacht wurde. Langsam verspürt man leichten Optimismus, dass ein Urlaub 2020 doch noch möglich wird.

Wir haben uns von dem Gedanken dass wir 2020 unser Sabbatical einlösen verabschiedet, ich bin schon misstrauisch ob ein Urlaub in diesem Jahr überhaupt “normal” wäre, denn ich denke das wir mit Hygieneregeln, Mindestabstand und Co. noch etwas länger leben werden.

Große Pläne streben wir nicht an, fangen wir doch klein an: Vielleicht erst mal ein Wochenendtrip auf einem Campingplatz in Deutschland? Und sich hoffentlich großartig dabei fülen!

Wie gestaltet man eine Reiseplanung aus den Erfahrungen der letzten Monate? Zu welchen Abenteuern ist man überhaupt bereit? Zieht es einen wie früher in ferne Länder? Keine Ahnung, ich habe da drauf noch keine Antwort gefunden, bin aber optimistisch dass wir ja irgendwann wieder normal reisen dürfen.

Wir haben einige Campingführer und Reiseführer fürs Vanlife in die wir immer wieder mal reinschauen, das weckt die Vorfreude auf die nächste Reise, in voller Hoffnung dass es bald ist!

Salty Ebook TitelseiteONLY13b
Gibts zum Download als E-Book

Toll aufbereitet ist für alle Atlantik-Fans das Ebook von Salty Roamers: Vanlife Reiseführer – Atlantikküste Spanien, Portugal, Marokko

Einen schönen Überblick gibt einem der Campingfüherer: Yes! We Camp. Europa.

Ich wünsche allen die Beste erste Reise, welche man in vollen Zügen genießt!

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